Teich droht überzulaufen


Einsatzart: Techn. Hilfe > Hochwasser Zugriffe: 7782
Einsatzort: Königsstraße, Kollow
Datum: 03.01.2018
Einsatzbeginn: 22:36 Uhr
Einsatzende: 13:00 Uhr
Alarmierungsart: Leitstelle Alarmempfänger/Sirene
Einsatzführer: Abel, Matthias ; Abel, Thorsten
Einsatzleiter: Abel, Stephan
Mannschaftsstärke: 23
eingesetzte Kräfte :

Feuerwehr Wiershop
    Feuerwehr Hamwarde
      Feuerwehr Gülzow
        Feuerwehr Schwarzenbek
          Feuerwehr Kollow
          Feuerwehr Oldenburg
            Feuerwehr Lübeck
              THW Mölln
                LzG
                  Feuerwehr Juliusburg
                    Feuerwehr Krukow
                      Feuerwehr Fuhlenhagen
                        Feuerwehr Groß Pampau
                          Feuerwehr Grabau
                            Feuerwehr Grove
                              Feuerwehr Kankelau
                                Feuerwehr Sahms

                                  Fahrzeugaufgebot :   LF 10  LF 8

                                  Einsatzbericht :

                                  Alamiert zu unserem ersten Einsatz in diesem Jahr wurden wir heute zu einen Teich, der durch die starken Regenfälle überzulaufen drohte. 

                                  Um Schäden an der Straße, der Kanalisation und ein eindringen des Wassers in die umliegenden Häuser und deren Keller zu verhindern, wurden diverse Feuerlöschkreiselpumpen (FPN)  an dem Teich in Stellung gebracht, um das Wasser aus dem Teich auf das gegenüber liegende Feld zu pumpen. Unterstützt wurden wir dabei von mehreren Feuerwehren aus dem Amt Hohe Elbgeest, Amt Lütau, dem Amt Schwarzenbek Land, sowie der Pumpengruppe des THW und den Hochleistungspumpen aus Lübeck und Oldenburg. Aufgrund des dadurch resultierenden Platzbedarfes für die Fahrzeuge und die über die Straße verlegten Schlauchleitungen wurde die Ortsdurchfahrt komplett gesperrt. 

                                  Zu Spitzenzeiten konnten wir 200 Einsatzkräfte zählen, die im Einsatzverlauf auf ca 100 Kräfte reduziert wurden. Diese wurden durch Kräfte unserer Ehrenabteilung, und angehörigen der Feuerwehrkameraden im Gerätehaus verpflegt.

                                  Trotz einer Pumpenleistung von etwa 37m³ pro Minute war es schwierig gegen das nachdrückende Wasser gegen an zu kommen. Der Löschzug Gefahrgut (LzG), der unter anderem wie hier zum Katastrophenschutz eingesetzt wird, nahm in regelmäßigen Abständen Messungen des Wasserspiegels vor. 

                                  In der Nacht von Donnerstag auf Freitag konnte ein deutlicher Rückgang des Wassers verzeichnet werden, sodass wir die unterstüzenden Wehren rauslösen konnten. Die Pumpen des THW und die beiden Hochleistungspumpen blieben bis Freitag Mittag in Betrieb. 

                                   

                                   Bilder zu dem Einsatz findet ihr HIER